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Screen- und Interfacedesign
Felix Schrader
Bei der Gestaltung interaktiver Produkte sollte man sich nicht nur auf die äußere Erscheinung, nicht nur auf das Layout, konzentrieren, sondern auch auf dessen interaktive Repräsentanz und Inszenierung mithilfe einer interaktiven, dynamischen Struktur. Andernfalls entgehen einem interessante Gestaltungs- und Dialogmöglichkeiten, begründet Torsten Stapelkamp die Notwendigkeit von Screen- und Interfacedesign in seinem gleichnamigen Buch.

Interface Design eröffnet neuartige Zugänge zur Darstellung von Inhalten. Dennoch ist es bislang eher eine Randerscheinung und fi ndet in der Praxis selten Anwendung. Lässt man sich doch darauf ein, dann ist ein Thema nicht mehr bloß ein Fixum. Der vorgegebene Inhalt wird zu einer Funktions-, Informations- bzw. Erzählform oder einer Wissensvermittlung strukturiert. Grundlage dessen bilden sechs Gestaltungspunkte: Screendesign, Informationsdesign, Interfacedesign, Interactiondesign, Film- /Animationsdesign und Sounddesign. Derart gerüstet, lassen sich innovative Usability-Konzepte verwirklichen. Ein aktuelles Beispiel dafür sind Tag Clouds, die textbasiert und visuell die meist genutzten Worte einer Webseite kommunizieren. Doch die Menge an Daten, die wir inzwischen handeln müssen, ist so umfangreich, dass es neuer Konzepte im Umgang mit der Informationsfl ut bedarf. Eines ist dabei jedoch entscheidend, ganz gleich, ob man Funktionen, Informationen, Produkte oder Dienstleistungen nutzbar machen oder vermitteln möchte, ist es notwendig, zwischen Angebot und Anwender eine Beziehung herzustellen.

Genau hier setzt Stapelkamp an und bietet mit Screen- und Interfacedesign ein Handbuch und Nachschlagewerk für Anfänger und Fortgeschrittene. Die drei großen Kapitel des Buches – Form, Funktion sowie Zielgruppenanalyse und -ansprache – bieten eine Einführung in die Wahrnehmung von Farbe und Typografie, Navigation, Gestaltungslayout, Styleguide, Screendesign und Informationsdesign. Anschließend geht es ans Eingemachte: Interactiondesign, Interfacedesign und Usability. Und am Schluss steht die richtige Ansprache der Zielgruppe. Auf der beigefügten CD-ROM befi nden sich Erläuterungen und exemplarische Dateien, Listen mit Tipps der jeweiligen Kapitel, Beispiele für Flowcharts, Funktionslayouts und Storyboards sowie ein Fragebogen zum Thema Usability und Evaluierung. Damit ist das Buch unverzichtbar in der Bibliothek eines jeden Designers.



Autor: Torsten Stapelkamp
Verlag: Springer Verlag
ISBN: 978-3540329497

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