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URL dieses Buch-Tipps: DITA
Thomas Meinike
Mit dem vorliegenden Titel bringt der Autor das Projekt DITA ein gutes Stück voran. Ausgehend von einem Überblick zur Entstehungsgeschichte führt er im ersten Teil in die Grundlagen ein. Bekannte Technologien wie SGML und XML zur Strukturierung sowie XSLT, XSL-FO und XPath zur Verarbeitung werden kurz skizziert, jedoch nicht in Breite und Tiefe beleuchtet. Das leisten andere Quellen bereits zu Genüge. Entscheidend für die Akzeptanz und Nutzung von DITA ist die Topic-basierte Informationserstellung, gepaart mit der Wiederverwendung von definierten Bausteinen. Weitere wichtige Aspekte beim Umstieg auf DITA wie die Migration von Inhalten und die Kostenfrage werden bis zur Buchmitte aufgegriffen. Der zweite Teil ist praktischer orientiert und zeigt den Umgang mit den bereitgestellten Techniken auf der Basis der verfügbaren DTDs. Dazu gehören unter anderem die Auszeichnungen von Topics und der für Inhaltsstrukturen zuständigen Maps. Gezeigt werden Codefragmente mit detaillierten Erläuterungen hinsichtlich Aufbau und Funktionsweise. Im letzten Teil steht die einsetzbare Software im Mittelpunkt, speziell die Anpassung des DITA Open Toolkits und dessen Nutzung innerhalb von etablierten Redaktionsumgebungen wie FrameMaker. Ein Ausblick auf die Kopplung von DITA mit Content-Management-Systemen schließt sich an. Fazit: Insgesamt erweist sich das Buch als nützlicher Ratgeber für Entscheider und Produzenten im Dokumentationsumfeld. Es verdeutlicht einerseits, dass die Einführung von DITA eine sorgfältige Planung und die Analyse der bestehenden Prozesse erfordert, und vermittelt andererseits das notwendige Rüstzeug für den Praxiseinsatz. Leider wird keine eigenständige Beispielanwendung demonstriert. Eine Leseprobe und weitere Informationen stehen unter www.dita-buch.de bereit. Autor: Johannes Hentrich
Verlag: XLcontent Verlag ISBN: 978-3-98114-300-3 |
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