Sonntag, 7. September 2008

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Tipp: No Spam!

Spam zählt zu den übelsten Plagen im Netz und es ist im Prinzip unmöglich geworden, seine Email-Adresse auf herkömmliche Weise zu veröffentlichen. Denn: kaum hat man das getan, wird die Adresse von sogenannten Spidern (auch Harvester genannt) eingesammelt und – wenn man Pech hat – kommt kurz darauf jede Menge Werbemüll ins Postfach. Doch schon mit einem einfachen Trick erschwert man Spammern das Leben. Das Beispiel lässt sich so testen: kopieren Sie die Datei tester.html in den htdocs-Ordner des Webservers (hier wird von einer Apache-Installation ausgegangen). Der Quelltext von tester.html:



JavaScript-Test




JavaScript-Test

Danach legen Sie die Datei email.js an und tragen folgende Zeile ein:
mailadresse = 'ich@meineadresse.de';
Achten Sie unbedingt auf das abschliessende Semikolon; es darf nicht fehlen. Anschließend wird auch diese Datei in das htdocs-Verzeichnis befördert. Nun kann man den Browser mit http://localhost/tester.html starten. Der Trick besteht darin, dass die Email-Adresse bei jedem Aufruf dynamisch aus email.js ausgelesen wird. Dieses Beispiel wurde dem ausgezeichneten Buch von Tobias Eggendorfer entnommen (siehe unten). Es enthält jede Menge wertvoller Tipps zum Thema Spambekämpfung. Sie finden darin etliche Beispiele, um Email-Adressen zu verbergen (mit HTML, PHP und JavaScript) und erfahren zugleich viel Wissenswertes. Ausserdem zeigt T. Eggendorfer anhand mehrerer Beispiele, wie raffiniert Spammer heutzutage vorgehen. Unter anderem demonstriert er, wie einfach es ist, mit Linux-Bordmitteln einen Harvester zu schreiben.

Thomas Kaufmann

Links

No Spam! von T. Eggendorfer







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