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02.05.2008

Good bye Ruby


Kommt Ruby in die Krise? Verstärkt mehren sich Gerüchte, dass wohl Twitter, Micro-Message-Service und in der Vergangenheit auch aktiver Ruby-Fürsprecher, sich von Ruby verabschieden wird. Wie das Nachrichtenmagazin TechCrunch berichtet sollen wohl Skalierungsprobleme ausschlaggebend für die Überlegungen sein.

Das wäre ein ziemlich deutlicher Strategiewechsel für das Unternehmen. Noch im letzten Jahr war von Skalierungsproblemen mit Ruby – so der damalige Lead-Developer Blaine Cook in einer Präsentation – nichts zu hören, ganz im Gegenteil.

It's Easy, Really.

  1. Realize Your Site is Slow
  2. Optimize the Database
  3. Cache the Hell out of Everything
  4. Scale Messaging
  5. Deal With Abuse
  6. Profit
Blaine Cook, 2007

Erst Ende April brach der Twitter-Service für mehrere Tage zusammen. Evan Williams, Gründer von Obvious (das Unternehmen, das Twitter gegründet hat), bestreitet hingegen die Wechselpläne. Räumt allerdings auch ein, dass bereits weite teile des Twitter-Codes nicht mehr in Ruby (on Rails) geschrieben sind.

Bleibt also abzuwarten, was hinter den Gerüchten steckt. Und es wird interessant sein zu beobachten, wie die Ruby-Community mit den neuen "Ruby skaliert nicht"-Vorwürfen umgehen wird.

Eine Anmerkung noch zum Schluss: Falls etwas dran ist an den Gerüchten, dann stehen derzeit Java und PHP als Kandidaten für die neue Twitter-Codebasis zur Diskussion.

[rl]
 http://twitter.com/ (http://twitter.com/)
 http://www.obvious.com/ (http://www.obvious.com/)



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