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17.06.2009
Du bist die Wolke!John Michael Stipe besang einst mit R.E.M. The End Of The World As We Know It. Ähnliches
versprechen uns nun die Entwickler Opera mit Opera Unite: Cloud computing and Web-based applications will never be the same.
What interests me about Opera Unite is how current technology and the social world are now interconnected.Molly E. Holzschlag, 2009 Wer bisher also Soziale Netzwerke nutzt, um seine Dateien Freunden und Bekannten zugänglich zu machen, kann sich ab sofort den Umweg über Upload-Formulare ersparen. Mit Opera Unite kann man Bilder, Musik, Videos und vieles mehr direkt von seiner Festplatte im Internet veröffentlichen. ![]() Interessant ist dabei der Ansatz, den die Norweger verfolgen. Der Browser meldet sich bei einem Proxy an und stellt darüber seine Unite-Dienste zur Verfügung. Dabei benötigt man lediglich als Anbieter einen aktuellen Build des Opera 10. Möchte man nur die Dienste anderer Nutzen, kann mit jedem beliebigen Browser auf die Daten der anderen zugreifen. Über Opera Unite
Das Video in voller Größe auf Youtube Aktuell werden sechs Dienste mitgeliefert, wenn man sich Opera Unite auf dem Rechner installiert. Der Zugriff kann bei allen Diensten in drei Stufen geregelt werden. Während die Einstellung Public den Dienst für jeden User öffnet, kann bei Limited ein Passwort vergeben werden. Somit ist gewährleistet, dass nur ausgewählte Benutzer Teil der eigenen Wolke werden. Vollkommen geschlossen ist das System, wenn man die Einstellung Private wählt. Hier hat nur der Eigentümer des Profils Zugriff auf die Daten. Für SelbermacherUsing open standards including HTML, CSS and JavaScript, developers and even enthusiasts with a little standards savvy can make their own Opera Unite service. Molly E. Holzschlag, 2009 Opera Unite bietet den Usern die Möglichkeit, mit Hilfe des Unite-API eigene Dienste zu erstellen. Ein Unite-Service ist dabei nichts anderes als eine spezielle Art eines Opera-Widgets, in dem in der config.xml das feature-Element verwendet wird. Ist dieses Element gesetzt, erhält man automatisch Zugriff auf das JavaScript-Objekt opera.io.webserver. Es repräsentiert das Opera Unite Web Server JavaScript API, das interessierten Entwicklern vielfältige Möglichkeiten zur Entwicklung eigener Services bietet. Eine Dokumentation des API inklusive aller Klassen und Objekte findet man auf dev.opera.com. Daneben bietet Opera seinen Usern den sogenannten Markuper. Dabei handelt es sich um eine Template-Bibliothek, welche auf die Entwicklung von Unite-Diensten zugeschnitten ist. Eine gründliche Einführung in dieses Thema bietet der Artikel Markuper: The Opera Unite Service template library. Hat man einen Service erstellt und gewissenhaft auf Herz und Nieren geprüft, kann man ihn auf unite.opera.com veröffentlichen. Auf diese Weise kann man nicht nur die eigenen Dateien oder Urlaubserinnerungen, sondern auch einen Teil seiner Kreativität in die Wolke einbringen. Die Zukunft der Wolke?Opera Unite ist ein ehrgeiziges Projekt, das gerade durch das API einige interessante Ideen zutage fördern dürfte und nicht in Gefahr geraten sollte, zu einer Eintagsfliege zu verkommen. Die aktuellen Services zeigen dabei schon einmal, in welche Richtung sich Unite entwickeln könnte. Auch wenn zum Beispiel der Galerie einige optische Spielereien fehlen um wirklich überzeugen zu können, oder der Web-Server keine Skripte verarbeiten kann - das Potential ist zweifelsohne vorhanden. Gerade in Verbindung mit bekannten Systemen wie Drupal oder WordPress dürften mit Sicherheit früher oder später bemerkenswerte Projekte entwickeln. Jetzt muss es sich nur noch in der Community durchsetzen. Dort dürften die meisten Ideen zu finden sein. [tw] Opera Unite (http://unite.opera.com) |
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