In einer von der Göttinger SerNet initiierten Kooperation mit den Firmen Computacenter und Fujitsu Siemens Computers sowie mit Unterstützung des LiSoG e.V. wurde samba4WINS, ein unter Linux laufender, replizierender WINS-Server auf Basis von Samba erstellt. Mit der Open-Source-Software sollen die in vielen größeren heterogenen Umgebungen laufenden WINS-Server unter Windows abgeschaltet und unter Linux betrieben werden können.
Bisher bot Samba3 bereits die Möglichkeit, einen WINS-Server zu starten -- dieser konnte sich aber nicht mit anderen WINS-Servern in einem Ring von WINS-Servern abgleichen, was in vielen komplexen Netzwerken notwendig ist. Auch bei vollständiger Umstellung auf Linux/Unix/Samba waren in solchen Netzen Windows-Server für den WINS-Betrieb unvermeidlich.
Finanziert durch die vier Partner entwickelte SerNet-Mitarbeiter Stefan Metzmacher einen autarken Server-Prozess im Samba-4-Projekt. In zukünftigen Samba-4-Umgebungen soll dieser WINS-Server nahtlos integriert sein. Er kann aber auch bereits parallel zu Samba-3-Servern ab Version Samba 3.0.21 installiert und betrieben werden.
Unter dem Projekt-Namen "samba4WINS" sollen der Quell-Code und Binär-Pakete für SLES9 (SuSE Linux Enterprise Server), RHEL4 (Red Hat Enterprise Linux) und Debian3 (Sarge) ab Anfang Februar unter EnterpriseSamba.org verfügbar sein.



















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