Microsoft hat die Pläne, seine System-Management-Software in ein Serverpaket zusammenzufassen, wieder fallen lassen. Ursprünglich war geplant, System Management Server (SMS) 2003 und Microsoft Operations Manager (MOM) 2005 in ein Produkt namens System Center zusammenzulegen. Diese Pläne wurden nun verworfen mit dem Hinweis darauf, dass die Kunden separate, modulare Produkte wünschen. So äußerte sich Kirill Tatarinov, Corporate Vice President in Microsofts Enterprise-Management-Abteilung, in der Eröffnungs-Keynote des Microsoft Management Summit in Las Vegas. In Zukunft wolle man mit der Marke "System Center" ungefähr ein halbes Dutzend Einzelprodukte bezeichnen.
Tatarinov gab einen Ausblick auf die Roadmap von Microsoft im Rahmen der Dynamic-Systems-Initiative. Als wichtigste technologische Grundlagen der DSI nannte er das System Definition Model und WS-Management. Tatarinov kündigte als erstes Produkt der System-Center-Reihe das Reporting-Tool System Center Reporting Manager an, mit dem sich die von SMS, MOM und Active Directory generierten Daten überschauen lassen; weitere Management-Produkte im Rahmen der System-Center-Reihe sollen folgen. Die neuen Versionen von MOM und SMS werden in der ersten Hälfte des Jahres 2007 erwartet; eine erste Release-Welle wird mit Windows Server 2003 R2 WS-Management dem Markt zuführen.

























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