Der Storage-Softwareentwickler Open-E hat bekannt gegeben, dass seine Storage-Software-Produktfamilie Open-E iSCSI in der Version 1.51 nun über Software-RAID-Funktionalität verfügt, die Varianten SMB und Enterprise nach wie vor auch über Hardware-RAID-Controller-Support.
Die unterschiedlichen RAID-Technologien sollen die Ausfallsicherheit und Leistungsfähigkeit von Speichersystemen erhöhen. Durch den Einsatz des Software-RAID-Supports sollen sich laut Open-E niedrige Implementierungskosten ergeben, da eine auf der CPU des Host laufende Software die Steuerung des Plattenverbundes übernimmt und auf einen Hardware-RAID-Controller verzichtet werden kann.
Eine weiterer Vorteil sei, dass darüber hinaus hochperformante Systeme jetzt noch redundanter ausgelegt werden können, da Anwender mit Hilfe der Software-RAID-Funktionalität z.B. zwei auf Hardware RAID-5 ausgelegte Arrays spiegeln können, um die Ausfallwahrscheinlichkeit weiter zu minimieren. Dies bedeute, so das Softwarehaus, dass Open-E-iSCSI-Software damit jetzt auch für hochverfügbare Cluster-Umgebungen geeignet sei.
Open-E weist ferner darauf hin, dass das Leistungsspektrum der Enterprise-Version erneut erweitert wurde. Den vollen Leistungsumfang kann man über eine kostenlose, für 30 Tage funktionsfähige Test-Software erproben. Mit der bootfähigen CD sollen Anwender sofort ein Storage-System aufsetzen bzw. ein iSCSI-Target einrichten können. Die Test-Software lasse sich jederzeit ohne großen Aufwand durch Einsatz eines Flash-Moduls, auf dem die offizielle Software vorinstalliert ist, ersetzen. Das Unternehmen wird CDs mit der Open-E-iSCSI-Enterprise-Testsoftware auf der CeBIT am Stand F81 in Halle 1 verteilen.
CeBIT 2006: Halle 1, Stand F81



















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