Erst vor wenigen Tagen hatte Microsoft den PHP-Treiber für seinen SQL Server 2005 als Open Source freigegeben, jetzt keimt bereits erste Kritik auf.
Elizabeth Smith, Gründungsmitglied der phpwomen.org, konstatiert beispielsweise den ganz und gar nicht PHP-typischen Programmierstil des Treibers. Da hätte es ihrer Meinung nach helfen können, wenn man vorher jemanden aus dem PHP-Lager gefragt hätte.
Schwerwiegender sind da noch ihre Bedenken, was das Open Source hinter der ganzen Sache betrifft. Nach Aussage von David Sceppa, Program Manager für den Microsoft SQL Server Driver for PHP, wird das veröffentlichte Feedback (zumindest auf CodePlex, dem MSDN-Forum und dem MSDN-Blog) ganz im Ermessen Microsofts liegen. Sprich: Was veröffentlicht wird, entscheidet Microsoft. Gleichzeitig sollen Treiber-Updates nur alle drei Monate ercheinen – in dieser Zeitspanne könne laut Elizabeth allerdings so einiges geschehen, da müsse man sich nur mal ansehen, was PHP 5.3 in drei Monaten Entwicklung alles zu Stande bringe.
Immerhin, so Elizabeth, könne man den Treiber dank Open Source ja immer noch forken. Aber vielleicht meint sie es ja auch gar nicht so...




