Die Browser-Engine WebKit (die zum Beispiel von Safari verwendet wird) hat ein neues umfangreiches Update ihrer JavaScript-Engine spendiert bekommen. SquirrelFish Extreme (SFX) lautet der Name und beschleunigt die Verarbeitung von JavaScript-Inhalten im Vergleich zum Vorgänger etwa um den Faktor Zwei.
Nach Google Chrome nimmt damit auch WebKit wieder Teil am Rennen um die effizienteste Verarbeitung von JavaScript im Browser. Ersten Benchmarks nach – zum Beispiel im Blog von Cameron Zwarich, einem der offiziellen WebKit-Reviewer – überholt die SFX-Engine dabei Googles V8 um rund 38 Prozent und Mozillas TraceMonkey um ganze 55 Prozent.
Erreicht werden konnte der Geschwindigkeitszuwachs unter anderem durch verschiedene Tweaks am ursprünglichen SquirrelFish:
- Bytecode-Optimierungen
- Einsatz eines neuen, polymorphen Inline-Caches
- Einführung eines neuen Context Threaded JIT-Kompilers, der auch für die Verarbeitung von regulären Ausdrücken mit herangezogen wird
We are definitely in an interesting time for browser development. Everybody is working hard to improve performance, standards compliance and stability. The end result will definitely be a more open web, with richer content and more advanced applications than in the past. Cameron Zwarich, 2008
Die Details dahinter erklärt Maciej Stachowiak aus dem WebKit-Team in der offiziellen Ankündigung.
Wer die neue Engine ausprobieren möchte, kann jederzeit auf die aktuellen Nighly Builds der Browser-Engine zurückreifen. Diese sind Safari-basiert für Mac OS X und Windows als Binärdatei verfügbar.




