Städte wie Frankfurt, Berlin oder London würden heute vermutlich ganz anders aussehen, hätte es die beiden Weltkriege im letzten Jahrhundert nicht gegeben – oder man stelle sich New York vor, ohne 9/11. Kriege und Katastrophen haben historische Gebäude und Denkmäler endgültig aus dem jeweiligen Stadtbild radiert. Doch moderne Technologie erlaubt heutzutage eine Zeitreise der besonderen Art für schmales Geld: Augmented Reality macht's möglich.
Nachfolgend möchten wir drei AR-Apps vorstellen, die einen ungefähren Eindruck davon vermitteln, wie unsere Welt ohne Kriege und Terrorismus aussehen könnte. Sie führen uns und unser Smartphone durch das New York von vor 2001, das historische London oder das geteilte Berlin.
Streetmuseum – Mit dem iPhone durchs historische London
Die App Streetmuseum erlaubt iPhone Besitzern einen Rundgang durch das London aus längst vergangenen Tagen. Vom Museum of London ins Leben gerufen soll sie über geschichtliche Daten und Fakten informieren, indem die User live vor Ort mit der Geschichte konfrontiert werden. Die Smartphone-Kamera fungiert als digitale Zeitmaschine.
Mit Wikitude durchs World Trade Center
Mobilizy bietet nun New York Reisenden eine Möglichkeit, die Stadt samt World Trade Center zu erleben. Man hat dem AR-Browser Wikitude einen entsprechenden Layer hinzugefügt, der die Zwillingstürme am Ground Zero wieder auferstehen lässt. So erhält man noch heute einen lebhaften Eindruck davon, wie das ehemals höchste Gebäude der Welt das Stadtbild dominiert hat.
"Berlin, Berlin, wir fahren nach Ost-Berlin"
Nicht wirklich zu unserer Einleitung über Augmented Reality und eine Welt ohne Kriege passt folgende App von Layar. Wir berichteten bereits über den Layer, den man dem AR-Browser hinzugefügt hat. Er lässt Berlin-Besucher einen Rundgang durch die geteilte Geschichte der Stadt machen, indem er die Mauer virtuell wieder da hinstellt, wo sie niemals hätte stehen sollen.
























Kommentare