PhoneGap 1.4.0 und jqMobi 0.9.3 Preview sind in den vergangenen Tagen online gestellt worden. Hier die wichtigsten Neuerungen im Überblick:
PhoneGap 1.4.0
PhoneGap Version 1.4 behebt einige Fehler der vorangegangenen Version 1.3.0 und wird um neue Features erweitert.
- Unter Android wurde unter anderem:
- das Whitelist Handling gefixt
- GapView entfernt (weil unnötig)
- ein Authentication Framework hinzugefügt
- der Zugriff auf die SD-Karte als Speicher ermöglicht
- Beim Blackberry wurden:
- Battery Events für das Playbook hinzugefügt
- der Camera Destination Type geändert auf FILE_URI
- der Playbook Plugin Manager ausgebessert
- Bei iOS wurde:
- PGViewController als Stand Alone Version hinzugefügt
- ein Battery Core Plugin zur PhoneGap.plist hinzugefügt
- Bei Windows Phone hat man:
- einen Fehler im Accelerometer verbessert
- Einen Fehler bei der Audio-Wiedergabe beseitigt
- die Kompass-API verbessert
PhoneGap basiert auf HTML5 und setzt HTML und JavaScript ein. Es dient in erster Linie der Schnittstellenprogrammierung zwischen Web-Apps und Mobilen Geräten wie Smartphones oder Tablets.
PhoneGap 1.4 ist als Download auf GitHub verfügbar. Darüber hinaus bietet PhoneGap einen kostenpflichtigen Build Service an, der Apps auf HTML-, CSS- und JavaScript-Basis in der Cloud kompiliert und für die gewünschten Betriebssysteme aufbereitet.
jqMobi 0.9.3 Release Preview
Auch das jQuery-Derivat jqMobi wird bald ein Update erhalten. Schon jetzt dürfen Entwickler einen prüfenden Blick auf Version 0.9.3 werfen. Hier werden in erster Linie neue Features getestet:
- Navigation über ein seitliches Menü
- Selbst erstellte Footer
- Verbessertes Scrollen
- Überarbeitetes UI:
- Es erhält eine $.ui.ready-Funktion.
- Der Auto Launch lässt sich nun abstellen.
- Man kann nun zwischen den Menüs im Header und im Footer hin- und herschalten und der Inhalt wird entsprechend aufklappen.
jqMobi gibt es auf GitHub zum Download. Laut den Machern ist jqMobi ein geschrumpftes Rewrite von jQuery, lässt sich bei der App-Entwicklung aber genauso einsetzen und läuft auf Smartphones Ressourcen-schonender als Konkurrenten wie Sencha Touch oder jQuery Mobile. In der Praxis können damit Android-Apps entstehen, die so flott laufen wie native iPhone-Apps. Einen Test können sich Smartphone-Besitzer auf der Demo-Seite ansehen.



