Auf Google Maps wurden schon viele skurrile Sachen entdeckt - so auch jetzt in Kalifornien. Ein Google-Satellit hat einen Tatort abgelichtet und diesen in das frei zugängliche Kartenmaterial von Google Maps eingespeist. Dabei sind solche Bilder für die Öffentlichkeit eigentlich nicht bestimmt.
Den Mörder konnte Google durch die Satellitenaufnahmen allerdings nicht Ding fest machen - sollte es sich überhaupt um einen Mord handeln. Wie man auf dem Screenshot erkennen kann, ist die Polizei bereits vor Ort - unklar ist jedoch, wann die gezeigte Szene stattfand. Transparente Copyright-Hinweise auf dem Google-Maps-Aufnahme geben das Jahr 2011 an.
Durch die immer größere Auflösung und Schärfe der Satellitenbilder ist ein solcher Vorfall - wenn auch schockierend - nichts besonderes.
Es ist erschreckend wie viele Details unseres Alltags mit den heutigen technischen Möglichkeiten festgehalten werden können. Immerhin bleiben die sprichwörtlichen Leichen im Keller noch einige Zeit im Dunkeln verborgen. Denn durch Wände schauen können Googles Augen (noch) nicht.



















Kommentare
Ist zwar nicht schön aber Fehler können halt auch mal passieren... #zitieren
Google "verteckt" sich immer hinter dem Argument:
- Der Algorithmus arbeitet sehr gut
- Er ist nicht perfekt
- Eine manuelle Kontrolle ist zu aufwändig
- Man kann ja nachträglich melden wenn etwas gefilter werden soll
So nach dem System:
- Unsere Firma stellt ein Produkt bereit
- Wir wissen es ist nicht Perfekt
- Es würde uns zuviel kosten es perfekt zu machen
- Und wenn jemand zu schaden kommt, kann er ja nachbesserung verlangen
So eine Argumentation kann sich auch nur ein Grosser erlauben, ein KMU würde vom Richter glatt ausgelacht #zitieren