Mit SAP NetWeaver Business Process Management und SAP NetWeaver Business Rules Management plant SAP zwei Erweiterungen ihrer Technologieplattform, mit denen serviceorientierte Architekturen (SOA) besser umgesetzt werden können. Die Business-Process Management (BPM)-Tools sollen bei der flexiblen Gestaltung und Umsetzung von Geschäftsprozessen helfen.
Mit NetWeaver Business Process Management will SAP eine Eclipse-basierte Umgebung schaffen, die auf Unified Modeling, Business Rules Management, direkter Prozessausführung und integriertem Enterprise Services Repository basiert. SAP NetWeaver Business Process Management soll mit drei zentralen Funktionen ausgestattet werden:
- Process Composer für die Prozessmodellierung auf Basis der standardisierten Business Process Modeling Notation (BPMN). Zusammen mit dem Rules Composer für die Entwicklung von Geschäftsregeln sind beide Werkzeuge in Eclipse integriert.
- Process Server ist eine auf Java EE basierende Engine, mit der sich die Prozessmodelle direkt ausführen lassen.
- Process Desk dient als Schnittstelle zu den zugewiesenen Aufgaben und erlaubt die Interaktion mit den laufenden Prozessinstanzen und anderen Teilnehmern.
Die BPM-Tools werden laut SAP für erste Kunden im dritten Quartal dieses Jahres verfügbar sein. Die allgemeine Verfügbarkeit soll über das erste Enhancement Package für SAP NetWeaver Composition Environment erfolgen, das für Anfang 2009 geplant ist.
















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