Für alle Ruby-Fans und die, die es noch werden wollen, gibt es auch in diesem Monat wieder viele interessante neue Module und Bibliotheken, über die es sich zu berichten lohnt.
www.rubycentral.org
Passend zum 10. Geburtstag von Ruby im Februar 2003 hat Davin Alan Black unter der URL www.rubycentral.org/ eine neue Website zu Ruby eingerichtet. Dort geht es hauptsächlich um die jährliche Ruby-Konferenz, es gibt aber auch zahlreiche hilfreiche Links. Am besten einfach mal vorbeischauen. [1]
gimp-ruby 0.7.1
Ziel dieses Projekts ist es, eine Schnittstelle zwischen Ruby und dem beliebten Bildverarbeitungs-Programm Gimp zu erstellen, sodass man Skripte und Plugins für Gimp nun auch mit Hilfe von Ruby programmieren kann. Für Gimp-Fans mit Sicherheit einen Blick wert.
Joystick-Ruby 0.1
Mit Joystick-Ruby 0.1 kann man auf ein Joystick-Device unter Linux zugreifen. [3]
Narry
Hierbei handelt es sich um eine Klasse von numerischen, N-dimensionalen Arrays, welche laut Entwickler schnell und effizient sein soll.[4]
FastCGI Library für Ruby 0.8.2
Allen, denen das traditionelle CGI-Protokoll zu langsam ist, sei ein Blick auf diese FastCGI-Implementierung empfohlen. Damit lässt sich gerade bei Performance-kritischen Webanwendungen oft noch viel an Geschwindigkeit rausholen. Mehr dazu unter [5].
rdtool 0.6.13 und rdoc-0.9.0.
Bei RD handelt es sich um ein Format zum Schreiben von Dokumentation für Ruby. Das ganze kann in Ruby-Skripte eingebettet werden, ähnlich wie POD (Plain Old Documentation) für Perl. Und mit rdtool können Sie die Dokumentation in HTML übersetzen, was für viele Anwender leichter lesbar ist. Ein sehr nützliches Tool. Und da man die Doku gleich in das Skript einbetten kann, schreibt man die Dokumentation evtl. leichter bzw. die Erfahrung in der Praxis ist ja oft die, dass man, wenn man nicht gleich Dokumentation schreibt, nie eine schreibt. Sie finden das Tool unter [6]. Neben rdtool gibt es auch noch rdoc, welches Sie unter [7] finden. Dort finden Sie auch eine kurze Erklärung dazu, was der Unterschied zwischen rdoc und rdtool ist.
Periodic.rb
Periodic.rb dürfte vor allem für Freunde der Chemie interessant sein. Es stellt Informationen für alle chemischen Elemente in einer Tabelle zur Verfügung. Neben dem Namen der Elemente in verschiedenen Sprachen können Informationen über das Gewicht der Atome und vieles mehr abgefragt werden. [8]
Ruby/RPM 1.1.1
Hiermit können Sie mit Hilfe von Ruby auf RPM-Datenbanken zugreifen. Dies könnte z.B. für System-Administratoren, die oft Software im RPM-Format installieren, interessant sein. [9]
Kwarts
Mit Kwarts gibt es ein weiteres Templating-System für Ruby. Vorausgesetzt wird eruby (u.a. unter [10] zu finden). Die Performance soll fast so gut sein wie bei mod_ruby[10]-Skripten. Das ganze ist sehr einfach aufgebaut. Die Templates werden in eRuby-Skripte übersetzt. Für Web-Entwickler bestimmt einen Blick wert. [11]
Test::Unit::Mock
Hierbei handelt es sich um eine Klasse, mit welcher Sie in Verbindung mit dem
Test::Unit-Framework auf einfache Weise Mock-Objekte erzeugen können. Unit Tests erfreuen sich immer größerer Beliebtheit, gerade bei Ruby-Programmierern. Für Unit Test-Fans ist dieses neue Modul bestimmt eine hilfreiche Sache. [12]
Neue Dokumentation zu Ruby
Auch beim Thema Dokumentation hat sich etwas getan. Unter [13] gibt es die deutsche Übersetzung von Daniel Carreras Learning Ruby. Unter [14] finden Sie das englische Original.
Markus Jais ist Software-Entwickler. In seiner Freizeit trifft er sich mit Freunden, geht Wandern und beschäftigt sich mit Ruby, Perl, Python, MySQL, PostgreSQL und lernt Spanisch und Französisch. Im Internet ist er unter www.mjais.de/ zu finden.
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