Sonntag, 12. Februar 2012

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April 2006
aus Linux Enterprise Ausgabe: 4.2005
Blick in die Zukunft
Was gibt es Neues in OpenOffice.org 2.0?
von Jacqueline Rahemipour

Das nächste Major Release von OpenOffice.org wird seit langem mit Spannung erwartet. Nicht nur Privatanwender, sondern insbesondere Unternehmen schauen genau auf die angekündigten Neuerungen. Wie weit reichend sind die Verbesserungen in Richtung Kompatibilität und auf welche neuen Features darf man gespannt sein?


OpenOffice.org war von Beginn an vielen kritischen Blicken ausgesetzt und muss sich regelmäßig mit der großen Konkurrenz aus Redmond vergleichen lassen. Die leistungsfähige Office-Suite braucht sich dabei keineswegs zu verstecken, jedoch rücken in den Mittelpunkt der Betrachtungen immer wieder die Kompatibilität zu Microsoft Office und ein genauer Vergleich der umgesetzten Funktionen. Hier setzt auch die Strategie der Version 2.0 an.
Verstärkter Augenmerk liegt auf Unternehmen, die derzeit eine Migration noch scheuen, sei es weil bestimmte Detailfunktionen noch nicht umgesetzt waren oder weil der regelmäßige Datenaustausch mit Kunden und Lieferanten zu problematisch erschien. Aber nicht nur an den Funktionalitäten und den Import- und Exportfiltern wurde einiges getan. Auch in puncto Usability gibt es eine ganze Reihe von Verbesserungen, die die Handhabung mit OpenOffice.org vereinfachen sollen. Neben einigen gravierenden Neuerungen finden sich zudem eine ganze Reihe vieler kleiner Veränderungen, die OpenOffice.org 2.0 zu einer rundum runden Sache machen lassen.

Rückblick
Doch schauen wir zunächst ein wenig in die Vergangenheit. Schon die im Herbst 2003 veröffentlichte Codeline 1.1 brachte eine ganze Reihe wesentlicher Neuerungen mit, neben weiteren Verbesserungen an den Import- und Exportfiltern sind vor allen Dingen so nützliche Features wie der Makrorecorder und der direkte PDF-Export zu nennen. Bereits seit Herbst 2003 wurde parallel dazu an dem nächsten Major Release 2.0 gearbeitet, das intern den Codenamen Q erhielt. In dem Q-Concept genannten Konzeptpapier wurden bereits im Juli 2003 von Lutz Höger die wesentlichen Zielrichtungen des nächsten Release beschrieben. [1]
Im August fand dann das so genannte Feature-Freeze statt, an dem die bis dahin implementierte Codebasis eingefroren wurde. Ab diesen Zeitpunkt wurde verstärkt auf Code-Optimierung sowie Fehlersuche und -behebung Wert gelegt - bis dahin noch nicht implementierte Funktionen finden erst Einzug in eine der späteren Versionen. Seit Anfang März ist die deutschsprachige Betaversion der 2.0 verfügbar, mit der finalen Version wird nicht vor Ende Juni 2005 gerechnet. Die wichtigsten Neuerungen wurden im deutschsprachigen Feature-Guide zusammengefasst [2].


Abb. 1: Alle Infos im Netz: Der Feature-Guide für OOo 2.0

Installation
Anders als in der Version 1.1.x wird es in Zukunft keinen plattformunabhängigen Installationsvorgang mehr geben. Stattdessen setzt OpenOffice.org 2.0 auf die bereits vorhandenen Administrationswerkzeuge und -routinen, die von den einzelnen Betriebssystemen von Haus aus zur Verfügung gestellt werden (Solaris Package (pkg), Linux RPM Package Manager und der Microsoft Installer (MSI)).
Mit der Version 2.0 gehören nun auch Einzelplatz-Installation und Netzwerkinstallation der Vergangenheit an. Ein Installationsaufruf mit dem Zusatz -net ist nicht mehr notwendig und auch der bisher zweifache Installationsdurchlauf, um zunächst Programminstallation durchzuführen und dann im zweiten Schritt das Benutzerprofil zu erzeugen, wird nun in einem Vorgang geregelt. So entscheiden Sie demnächst nur noch zwischen einer Alle-Benutzer- oder einer Ein-Benutzer-Installation. Gleich bleibt aber der Vorgang, aufgrund der Lizenzbestimmungen die Rechtschreibprüfung separat installieren zu müssen. Wie bisher auch steht dafür aber ein integriertes Makro zur Verfügung, das bequem über das Datei-Menü als Assistent aufgerufen werden kann.


Abb. 2: Ganz modern: Das neue OpenOffice.org 2.0 ist alles andere als altbacken.

Erststart
OpenOffice.org ist moderner geworden und hat mit der Version 2.0 endlich das Image abgelegt, altbacken und angestaubt zu wirken. Die grafische Oberfläche wurde komplett überarbeitet. Sämtliche Schaltflächen wurden neu designt und auch die Symbolleisten wurden überarbeitet und neu angeordnet. Auffällig ist auch eine deutliche Reduktion der direkt zugänglichen Funktionen über die Symbolleisten. Der Arbeitsbildschirm wirkt damit nicht mehr überladen und soll so eine bessere Bedienbarkeit gewährleisten. Die einfache Bedienbarkeit wurde zudem in Hinblick auf MS-Office-Umsteiger deutlich verbessert. Während bisher einige Schaltflächen mit einer Doppelfunktion belegt waren, die über einen Langklick aufgerufen werden konnte, sind diese weitergehenden Funktionen nun über eine zusätzliche seitliche Pfeilschaltfläche anwählbar. Gerade Umsteigern hat dieser Umstand häufig zu schaffen gemacht, da diese Doppelfunktion lediglich durch ein unscheinbares grünes Dreieck in einigen der Schaltflächen kenntlich gemacht wurde. Neben den sofort sichtbaren optischen Veränderungen wurde auch die Menüstruktur leicht überarbeitet. So findet sich beispielsweise im Modul Writer ein neues Menü Tabelle, welches die deutlich erweiterten Funktionen rund um Texttabellen enthält. Darüber hinaus wurden sämtliche AutoPiloten einer völligen Neugestaltung unterzogen. Nicht einmal der Name blieb gleich. Die hilfreichen Werkzeuge hören nun wie bei der Konkurrenz aus dem Hause Microsoft auf den Namen Assistenten.


Abb. 3: Auch das Analyse-Tool Datenpilot wurde deutlich verbessert.


Aber auch in anderen Bereichen wurde an der Terminologie herumgeschraubt. So heißt der von OpenOffice.org-Fans innig geliebte Stylist demnächst ganz schlicht Formatvorlagen. Im Modul Impress muss man sich wieder an die Folie gewöhnen, die den Begriff Dia ablöst, und der eigentlich nie so genannte Hintergrund wird nun auch offiziell Master heißen.
Nicht allen gefällt allerdings das Redesign der GUI. Als häufigster Kritikpunkt wird angeführt, dass sich OpenOffice.org zu stark der Konkurrenz anpasst und sich damit - zu Unrecht - lediglich den Titel billige Kopie eines proprietären Produkts einhandelt.
OpenOffice.org 2.0 passt sich sogar noch weiter an und integriert sich deutlich stärker in die jeweiligen Desktops und die zugrunde liegenden Betriebssysteme. Schaltflächen und Bildlaufleisten übernehmen das Design der Desktop-Themes und reagieren sogar im laufenden Betrieb auf Veränderungen des Erscheinungsbildes und der allgemeinen Einstellungen.

Offener Standard
Doch was außer dem neuen Design ist wirklich neu? Während in den Modulen Impress und Draw gravierende Änderungen gleich am Aufbau der Arbeitsoberfläche ins Auge fallen, scheinen sich Neuerungen in den Modulen Writer und Calc doch eher im Detail zu verstecken. Was aber in allen Modulen schnell auffällt, nämlich direkt beim ersten Speichervorgang, ist das neue Dateiformat: OASIS OpenDocument XML. Schon in der Version 1.1.x setzte OpenOffice.org auf ein XML-Dateiformat, mit dem Wechsel auf den offenen Standard OpenDocument geht OpenOffice.org aber noch einen weiteren großen Schritt zur Vereinheitlichung von Dateiformaten. Auch KOffice und andere Produkte werden dieses offene XML-basierte Dateiformat unterstützen und damit zu einem vereinfachten Datenaustausch beitragen. Nicht nur zur Unterscheidung zum bisherigen OpenOffice.org-Dateiformat müssen sich Anwender an die neuen Dateiendungen wie .oot (Textdokumente), .oos (Tabellendokumente), .oop (Präsentationen) oder .ood (Zeichnungen) gewöhnen. Vielmehr ist das neue OpenDocument-Dateiformat auch nicht rückwärtskompatibel und kann damit nicht von den aktuellen Versionen der Codeline 1.1 gelesen werden. Hierfür wird es aber zeitnah zur Veröffentlichung der Version 2.0 noch eine Version 1.1.5 geben, die die neuen Dateiformate unterstützt. Dies ist insbesondere für Unternehmen wichtig, die einen Release-Wechsel in der Regel nicht so schnell vollziehen werden.

Migrationskosten senken
Unter dem Motto Migrationskosten senken bringt OpenOffice.org 2.0 viele Verbesserungen mit, die insbesondere im Bereich des Datenaustauschs, also allen voran im Bereich der Import- und Exportfilter zu finden sind. Wie bisher wird auch das nächste Major Release keine hundertprozentige Kompatibilität zu den MS-Office-Formaten erreichen können, aber trotzdem sind hier in allen Modulen deutliche Verbesserungen sichtbar. So lassen sich beispielsweise nun in OpenOffice.org 2.0 auch passwortgeschützte MS-Office-Dokumente öffnen, wenn das Passwort bekannt ist. Solche Dokumente ließen sich in der Codeline 1.1 bisher überhaupt nicht verwenden. Aber auch das leidige Thema der begrenzten Zeilenanzahl in Calc hat nun ein Ende. Importierte man bisher ein Excel-Dokument mit mehr als 32.000 gefüllten Zeilen, wurden die darüber hinaus gehenden Zeilen einfach ignoriert. Durch die Erweiterung der maximalen Zeilenanzahl auf 65.536 ist für Calc in diesem Punkt nun auch die Kompatibilität zu Excel gegeben.
Ferner sind in der Version 2.0 neue Filter hinzugekommen, wie beispielsweise ein Import-Filter für WordPerfect-Dokumente. Die Import- und Exportfilter der Microsoft-XML-Formate werden in der Version 2.0 standardmäßig installiert und sind nicht mehr nur optional nachinstallierbar.

Endlich da: Der Pinsel
Das Beispiel des Pinsels, mit dem MS-Office-Anwender gerne vorhandene Formatierungen von einem Ort zum anderen übertragen, zeigt eindrucksvoll die Flexibilität des größten OpenSource-Projektes der Welt und den Anteil, den Anwender an der Weiterentwicklung der Office-Suite haben können. Kaum eine andere Detailfunktion hat MS-Office-Umsteigern mehr gefehlt als die Funktion Format übertragen. OpenOffice.org-Kenner haben sich dabei meist auf die indirekten Formatierungsmöglichkeiten verlassen und sahen gerade in Hinblick auf die komplexe Vorlagen-Strategie mit dem nützlichen Verwaltungswerkzeug Stylisten gar nicht die Notwendigkeit für einen Pinsel. Trotzdem, die Anwender haben gewählt, ein entsprechender Request For Enhancement (RFE) wurde zahlreich unterstützt und somit wurde dieses Feature in der Version 2.0 umgesetzt. Mit Hilfe des OpenOffice.org-Pinsels lassen sich jedoch nicht nur Formate übertragen, sondern er überträgt auch zuverlässig die zugewiesenen Formatvorlagen auf andere Bereiche.

Datenbank-Modul: Base
Ein weiteres häufig nachgefragtes Feature war ohne Zweifel die Integration einer eigenen Datenbank. In den bisherigen Versionen konnte man bereits auf bestehende Datenbanken zugreifen, dennoch fehlte für die vielen kleinen Anwendungen des Alltags eine einfache, schlanke Datenbank, die out of the box mit der Office-Suite geliefert wird.


Abb. 4: Das Datenbankmodul Base mit Tabellen-Assistenten


In der Version 2.0 kommt nun die Java-basierte HSQL-Datenbank zum Einsatz. Aber das ist noch nicht alles. Für die Arbeit mit Datenbanken, sei es mit der integrierten HSQLDB oder auch mit jeder beliebigen eingebundenen Datenbank, steht nun ein komfortables Frontend zur Verfügung: Das Modul Base ist eines der ganz großen Highlights der kommenden Version.
Hier können Sie mit Hilfe der klassischen Entwurfsansichten oder über einen der komfortablen Assistenten Tabellen, Abfragen, Ansichten, Relationen, Formulare und Berichte erzeugen und haben direkten Blick und Zugriff auf Ihre Daten. Besonders erwähnenswert sind die Assistenten für die Erstellung von Formularen und Abfragen. Sie kommen insbesondere Anwendern mit lediglich grundlegenden Datenbankkenntnissen zugute. Der Formular-Assistent unterstützt dabei sogar die Erstellung von Unterformularen, was bisher nur sehr umständlich möglich war. Durch den Abfrage-Assistenten bleibt es dem Anwender erspart, bei der Definition von Bedingungen die genaue Syntax zu kennen. Der Assistent setzt die Bedingungen zuverlässig um. Hier ist die Angabe von Bedingungen aber auf maximal drei beschränkt. Wer mehr benötigt, kann wie bisher die klassische Entwurfsansicht verwenden.
Praktisch ist auch, dass die Datenquelleninformationen nun in einer einzelnen Datei (Dateiendung .odb) abgespeichert werden. So ist es ganz einfach möglich, eine Datenbank beispielsweise per E-Mail zu versenden oder von einem Rechner zu einem anderen zu transportieren.

Viele Detailverbesserungen
Aber gerade auch wegen der vielen nützlichen Kleinigkeiten dürfen wir sehr gespannt auf die kommende Version sein. So bietet uns gerade Calc eine Reihe von überarbeiteten Funktionalitäten, die auch wieder zum größten Teil auf das Konto verbesserte Kompatibilität gehen. Demnächst lassen sich Calc-Tabellen ebenso wie in Excel wahlweise horizontal oder vertikal auf eine vorgegebene Anzahl von Seiten skalieren. Die Funktion Gültigkeit wurde erweitert und ermöglicht damit einen verlustfreien Import von Excel-Tabellen, die als Gültigkeitsregel eine Werteliste vorgegeben haben.


Abb. 5: Endlich ist das Skalieren von Tabellen sowohl in vertikaler als auch horizontaler Richtung möglich.


Aber noch mehr Kleinigkeiten gibt es in Calc zu entdecken: Die Kopf- und Fußzeilendialoge wurden überarbeitet und bieten jetzt vordefinierte Inhalte an. Zellen können nun mit einer diagonalen Linie versehen und endlich können eingefügte Notizen beliebig verschoben und formatiert werden.
Auch Writer als das am weitesten entwickelte Modul bietet einige Neuerungen im Detail. So hilft ein Serienbrief-Assistent bei der komfortablen Erstellung von Serienbriefen und ermöglicht es nun auch, neben der eigentlichen Serienbriefvorlage in einem einzelnen Dokument die generierten Briefe zu speichern und individuell abzuändern.
Die neue Funktion Wörter zählen hebt ein bisheriges Manko auf, wenn es um das Zählen von Zeichen und Wörtern in einem Dokument ging. Bisher konnten diese statistischen Informationen nur für das gesamte Dokument abgefragt werden. Über Extras | Wortanzahl erhalten Sie nun diese Angaben auch für eine Selektion.
Insbesondere in Hinblick auf den Import von Word-Dokumenten waren bisher Tabellen in Textdokumenten ein leidiges Thema. Writer war bisher nicht in der Lage, Seiten- oder Spaltenumbrüche in Zeilen zuzulassen und hat in diesem Falle die komplette Zeile auf die nächste Seite verschoben. Überstieg der Zellinhalt eine ganze Seite, wurde auch diese Zeile auf die nächste Seite umgebrochen und alles was über die Seite hinausging, wurde abgeschnitten. Dies ist mit der Version 2.0 nicht mehr der Fall und noch weitere Funktionserweiterungen wird es im Zusammenhang mit Tabellen in Textdokumenten geben. Nummerierungen und Aufzählungen können nun problemfrei in Tabellen verwendet werden und auch Tabellen in Tabellen sind dann möglich.

Mehr Optionen: pdf-Export
Auch der pdf-Export hat kräftig an Funktionalitäten zugelegt. In Zukunft werden auch Hyperlinks korrekt erzeugt und der Grafikexport wurde optimiert, sodass nicht mehr nur in drei Kompressionsstufen exportiert werden kann. Neben Notizen werden in Impress nun auch Übergangseffekte exportiert. Besonderes Highlight ist die Möglichkeit, pdf-Formulare zu erzeugen, in denen Eingaben möglich sind. Für die Umsetzung in einer späteren OpenOffice.org-Version sind die Bereiche Verschlüsselung und Rechtebeschränkung vorgesehen. Optionen wie Nicht druckbar oder Nicht speicherbar sind leider noch nicht möglich.

Völlig überarbeitet: Impress
Selbst ein flüchtiger Blick in das Modul Impress zeigt sofort, dass hier die meisten Änderungen vorgenommen wurden. Die Arbeitsoberfläche hat sich vollständig verändert und präsentiert sich nach dem Start des Moduls in der neuen Normalansicht. Damit haben Sie neben der Sicht auf die einzelnen Folien direkt rechts und links davon angeordnet die wichtigsten Funktionen im direkten Zugriff. Links gibt es Miniaturvorschauen der einzelnen Folien, rechts befindet sich die neue Tool pane, der Arbeitsbereich mit allen wichtigen Funktionen, gruppiert nach sinnvollen Kategorien.


Abb. 6: Komplett neues Design: Das Präsentationsmodul Impress


Die Veränderungen in Impress gehen aber weit über die Neugestaltung der GUI hinaus, die komplette zugrunde liegende Engine wurde ausgetauscht. Dies bringt wesentliche Verbesserungen insbesondere bei den Objekt-Animationen mit sich. Endlich lassen sich verschiedene Objekt-Animationen kombinieren und Texteffekte sind gruppierbar. Der Umgang mit dem Folienmaster wurde deutlich vereinfacht und auch ein paar nette kleine Features wie eine Auswahl verschiedener AutoFormen sind neu dabei.

Fazit
Keine Frage: OpenOffice.org sagt mit der Version 2.0 der großen Konkurrenz aus Redmond nun endgültig den Kampf an. Im Mittelpunkt stehen neue Funktionen und Verbesserungen, die insbesondere auf Umsteiger abgestimmt sind und den Datenaustausch weiter vereinfachen sollen. Das neue Datenbank-Modul, der erweiterte pdf-Export, aber auch die vielen Detailverbesserungen überzeugen nicht nur die Open-Source-Gemeinde und ambitionierte Heimanwender. Die Version 2.0 richtet sich ganz klar auch auf den Einsatz in Unternehmen.
Jacqueline Rahemipour ist Mitbegründerin der Dortmunder Firma natural computing, die sich auf Lösungen für Linux am Arbeitsplatz spezialisiert hat. Die praktischen Erfahrungen aus ihrer Beratungstätigkeit und ihrer Arbeit als Trainerin für OpenOffice.org hat sie in der Veröffentlichung OpenOffice.org im Business-Einsatz (Software & Support Verlag, 2004) ausführlich dargestellt.

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