Samstag, 4. Juli 2009

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Software & Support Verlag

Editorial 17.2007

Versuch macht klug Stefan D’Amore

Der umfassende Produktlaunch von Adobe wirft einen großen Schatten, wie Sie auch dieser VISUAL-X-Ausgabe entnehmen können. Wir haben die neuen Produkte zum Anlass genommen, einen Sonderteil, quasi ein kleines „Heft im Heft“, speziell zu diesem Thema zu integrieren. Herausgekommen sind mehr Seiten mit noch mehr Inhalt, die hoffentlich Ihren Anklang finden und Ihnen helfen, die richtige Entscheidung zu treffen, ob Sie überhaupt ein Update einzelner Programme benötigen oder gleich einen Rundumschlag starten. Dabei ist es immer sinnvoll, vor dem Kauf die kostenlosen Trial-Versionen auszuprobieren.

Wie Sie es vom VISUAL-X kennen, schauen wir auch über den Tellerrand hinaus. Diese Ausgabe konzentriert sich deshalb im weiteren Schwerpunkt auf das Thema Bloggen. Blogger sind eine ungewöhnliche Spezies. Wer sich im Web umschaut, findet die kuriosesten Auftritte, die sich inhaltlich nur schwer fassen lassen. Unternehmen haben Weblogs schon seit längerem als Marketinginstrument mit erheblichem Informationswert entdeckt (siehe dazu beispielsweise blogs.adobe.com). Wer Zeit verplempern möchte, sollte in Google einfach mal „Blog“ und einen ihn interessierenden Begriff eingeben – man findet immer etwas, das einen interessiert, was man aber gar nicht benötigt. Unter www.fernsehen.ch gibt es im Blog zum Beispiel einen Eintrag zu der Frage, ob Pumuckl eine Freundin haben darf oder nicht.

Aber ernsthaft: Blogger formen auf Ihre Weise unsere Gesellschaft mit. Wer bloggen möchte, sollte sich an Qualität orientieren, und die kann auch Spaß machen. Eine Voraussetzung zum entspannten Bloggen ist sicherlich eine gut funktionierende technische Grundlage, die sowohl auf kostenlosen Anwendungen wie WordPress oder aber ColdFusion-Lösungen basieren kann. Die Frage nach dem Nutzen muss jeder für sich selbst beantworten – die Gründe für ein eigenes Weblog reichen von der reinen Freude am Schreiben bis hin zum Versuch, mit der kontinuierlichen Schreibarbeit Geld zu verdienen. Von einem großen Verdienst sollte man im Regelfall allerdings nicht ausgehen. Aber wer es geschickt angeht, der kann seinen Bekanntheitsgrad erheblich steigern – was einem aber Popularität bringt, das findet man erst heraus, wenn man sie hat.



Editorial Adobe CS3 Special
Im Produktrausch Stefan D’Amore

Die neue Softwareriege wird von Adobe als das bisher größte Produktrelease in der eigenen Firmenhistorie bewertet. Nicht ohne Grund: Um die 20 Produkte hat Adobe insgesamt aufgemöbelt und auf Einheitlichkeit getrimmt – nicht alle Produkte sind schon verfügbar, einige Programme wie After Effects oder Premiere kommen erst im dritten Quartal, andere wie Photoshop, Flash und Dreamweaver stehen bei Veröffentlichung dieser Ausgabe kurz vor der Markteinführung. Wir haben uns die einzelnen Programme genauer angesehen und zeigen, welche Möglichkeiten und Features die einzelnen Software-Lösungen bieten.

Insgesamt gesehen hat Adobe, in der kurzen Zeit seit dem letzten Release, einen beeindruckend guten Job gemacht und die ehemaligen Macromedia-Produkte passend in das bestehende Softwareangebot integriert. Photoshop, das alte aber weiterhin kraftstrotzende Flaggschiff von Adobe, segelt mit den meisten beeindruckenden Features voran, gefolgt von Flash, dem, wie den anderen Produkten, die Fähigkeit mitgegeben wurde, Photoshop-Dateien samt Ebenen einzulesen und diese weiterzuverarbeiten. Wie es in diesem Zusammenhang um After Effects und Premiere bestellt ist, lesen Sie in der nächsten Ausgabe des VISUAL-X.

Die Mitarbeiter von Adobe dürften bei der Vorbereitung dieses Produktlaunches jedenfalls gut geschwitzt haben – sicherlich gibt es immer noch Produkteigenheiten, die man als Anwender gerne ausgemerzt oder verbessert haben möchte – beispielsweise gibt es immer noch CSS-Programme, die es in einigen Bereichen besser machen, als die von Dreamweaver vorgelegten CSS-Verarbeitungsfähigkeiten. Aber, man kann wohl nicht alles haben, jedenfalls nicht auf einmal: Entwickler haben in der Regel nur wenige Monate zur Integration neuer Features, bevor der normale Betrieb des Testings und der Qualitätssicherung ansteht. Uns Anwendern kann das egal sein, denn wir wollen natürlich möglichst viel Leistung für möglichst wenig Geld. Hier ist der „kleine“ Haken: Preislich haut eine Neuanschaffung ein großes Loch in die Geldbörse, ein Update ist erträglicher – wer es durchrechnet, sieht in der Regel schnell, dass sich der Kauf einer Komplettlösung eher lohnt, als nur einzelne Programme im eigenen Fundus auf den neuesten Stand zu bringen. Wer es sich jedoch leistet, wird schnell seine Freude haben: Die Interoperabilität der Programme macht einfach Spaß und spart dabei eine Menge Zeit.

In diesem Sinne Ihnen viel Spaß und fundierte Informationen mit dem neuen VISUAL-X.


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