Samstag, 10. Januar 2009 |
Die Allianz ProzessFinanz und die Kluwer Deutschland GmbH haben einen Virenverseuchten USB-Stick verteilt, und Adobe hat gemeldet, das in den aktuellen Versionen des Flash-Players mehr Schwachstellen behoben wurden als bisher bekannt war.
Adobe hat zu den bereits vor einiger Zeit veröffentlichten Updates für den Flash-Player, mit dem mehrere Schwachstellen behoben wurden, ein weiteres Security Bulletin nachgereicht: Es wurden außer den bereits bekannten Schwachstellen weitere behoben, die die Ausführung beliebigen Codes erlauben. Weitere Informationen dazu gibt es (noch) nicht, ebensowenig für den Grund der nachträglichen Bekanntgabe der Schwachstellen.
Die Allianz ProzessFinanz und die Kluwer Deutschland GmbH haben dem Begriff "virales Marketing" eine neue Bedeutung gegeben: Auf einigen von ihnen verteilten USB-Sticks befand sich außer den vorgesehenen Gesetzestexten ein Virus, der zumindest in einem Fall nicht vom vorhandenen, aktuellen Virenscanner erkannt wurde. Das berichtet RA Jürgen Melchior aus Wismar in seinem Blog.
Carsten Eilers